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Phantom Stocks
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Ausgangspunkt sämtlicher Phantom Stocks-Modelle ist, dass die Begünstigten hierbei keine echten, sondern nur fiktive Aktien erhalten. Phantom Stocks stellen insofern fiktive Anteile am Wert eines Unternehmens dar, wobei der Wert des Unternehmens auf verschiedene Weise (etwa nach dem Wert am Kapitalmarkt oder nach der Discounted Cash flow-Methode) berechnet werden kann.

Zu Beginn eines Phantom Stock-Programms wird dem Begünstigten eine bestimmte Anzahl an Phantom Stocks gutgeschrieben. Bei Ablauf des Programms werden diese vom Unternehmen eingelöst. Das Programm kann zudem beinhalten, dass dem Inhaber der Phantom Stocks auf diese "Dividenden" gezahlt werden.

Im Hinblick auf die Dauer des Programms kann eine feste Laufzeit vereinbart oder der Zeitpunkt der Rückgabe der Phantom Stocks in das Belieben des Inhabers der fiktiven Anteile gestellt werden, wobei es allerdings allein eine feste Laufzeit ermöglicht, innerhalb des rechtlich zulässigen Rahmens ein vorheriges Ausscheiden des Arbeitnehmers aus dem Unternehmen mit dem Verlust etwaiger Ansprüche zu sanktionieren und hierdurch eine finanzielle Bindungswirkung (Stichwort "goldene Handschellen") zu erzielen.

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